Gemeinsam in Deutschland 2026: Was uns trennt. Was uns trägt.

Findet statt
HadA
Lpb BW

Der Workshop - eine jährlich stattfindende Vernetzungsveranstaltung für engagierte Menschen aus Exil- und Diasporagruppen mit Bezug zu den östlichen Nachbarländern Europas - schafft einen offenen Raum für Begegnung, Dialog und gemeinsame Reflexion über gesellschaftliches Miteinander, Zugehörigkeit und Wandel.

Inhalt

Der Workshop - eine jährlich stattfindende Vernetzungsveranstaltung für engagierte Menschen aus Exil- und Diasporagruppen mit Bezug zu den östlichen Nachbarländern Europas - schafft einen offenen Raum für Begegnung, Dialog und gemeinsame Reflexion über gesellschaftliches Miteinander, Zugehörigkeit und Wandel.

Die Veranstaltung 2026 rückt globale und regionale Konfliktlagen in den Mittelpunkt. Internationale Machtverschiebungen, anhaltende Kriege und autoritäre Entwicklungen prägen nicht nur die internationale Politik, sondern wirken zunehmend auf gesellschaftliche Debatten und politische Dynamiken in Deutschland zurück. Diese Entwicklungen beeinflussen Wahrnehmungen, Zugehörigkeiten und politische Aushandlungsprozesse – insbesondere für Menschen mit Migrations- und Exilerfahrung.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Spannungsverhältnis zwischen Demokratie und Autoritarismus. Diskurse über Sicherheit, Ordnung und nationale Interessen gewinnen an Bedeutung, während demokratische Verfahren, Vertrauen in Institutionen und gesellschaftlicher Zusammenhalt unter Druck geraten. Die Veranstaltung fragt danach, wie diese Prozesse auf individueller, gesellschaftlicher und politischer Ebene zusammenwirken.

Darauf aufbauend zielt der diesjährige Workshop darauf, ab Handlungsspielräume für gesellschaftliches und politisches Engagement im transnationalen Raum zu diskutieren. Welche Erfahrungen, Kompetenzen oder Modelle aus Deutschland lassen sich sinnvoll übertragen? Wo scheitern Transferideen an politischen, gesellschaftlichen oder kulturellen Realitäten? Welche Erwartungen bestehen auf beiden Seiten? Und was können Exil- und Diasporagruppen in konfliktbehafteten Umfeldern tatsächlich leisten? Im Austausch mit etablierten Akteur:innen der transnationalen Projektarbeit zielt der Workshop auf eine realistische Einschätzung der eigenen Handlungsspielräume ab.

Neben Analyse und Austausch legt „Gemeinsam in Deutschland 2026“ einen starken Schwerpunkt auf praktische Handlungskompetenz. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in Projektarbeit und Förderlogiken und entwickeln im gemeinsamen Open Space konkrete Projektideen weiter. Ziel ist es, Vernetzung nicht nur zu ermöglichen, sondern in nachhaltige Zusammenarbeit zu überführen.

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Ablauf

Freitag, 23. Oktober 2026

14:00 Uhr
Anreise

14:30 Uhr
Begrüßung und Einführung
Tengiz Dalalishvili | Dr. Konstanze Jüngling | Afina Albrecht

15:00 Uhr
Was knirscht? – Gesellschaftliche Spannungen im Alltag
Dr. Christian Fröhlich, IFSH
Moderation: Afina Albrecht

16:00 Uhr
Kaffeepause

16:30 Uhr
Wer nutzt den Streit? – Konflikte als politische Ressource
Dr. Christian Fröhlich, IFSH
Moderation: Afina Albrecht

18:00 Uhr
Abendessen

19:00 Uhr
Gespräch am Abend: Wenn Konflikte mitkommen
Apti Bisultanov, Dichter
Ekkehard Maaß, Deutsch-Kaukasische Gesellschaft Berlin
Moderation: Tengiz Dalalishvili

Samstag, 24. Oktober 2026

08:00 Uhr
Frühstück

09:00 Uhr
Die Welt ist nicht mehr weit weg. Globale Konflikte und geopolitische Verschiebungen
PD Dr. Zaur Gasimov, Universität Bonn
Moderation: Tengiz Dalalishvili

10:00 Uhr
Kaffepause

10:30 Uhr
Starke Führung oder starke Institutionen? Demokratie und Autoritarismus im Vergleich –
Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder, Universität Bonn
Moderation: Dr. Konstanze Jüngling

12:00 Uhr
Mittagessen

13:00 Uhr
Talking by Walking: Was bedeutet Frieden – für mich, für uns, für Politik?“
Moderation: Tatjana Ruff | Dr. Shota Kintsurashvili

16:00 Uhr

Reflexionsrunde bei Kaffee: Fried und Sicherheit im Austausch

Moderation: Tengiz Dalalishvili | Dr. Konstanze Jüngling

16:30 Uhr
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Handlungsspielräume zwischen Deutschland und Herkunftsländern
Markus Lux, Robert-Bosch-Stiftung | Dr. Sebastian Relitz, Corridors
Moderation: Afina Albrecht

18:00 Uhr
Abendessen

19.00 Uhr
Kamingespräch: Projektentwicklung in der Praxis: Das Beispiel Corridors
Dr. Sebastian Relitz, Corridors
Moderation: Dr. Konstanze Jüngling

20:30 Uhr
Kulturabend
Musik, Poesie und Performance aus verschiedenen Herkunftskontexten
Ein Abend der Vielfalt, Resonanz und gemeinsamen Erfahrung

Sonntag, 25. Oktober 2026

09:00 Uhr
Projektwerkstatt: Von der Idee zur Umsetzung
Stefan Barth, AGAPEDIA gGmbH

11:30 Uhr
Abschluss
Tengiz Dalalishvili | Dr. Konstanze Jüngling | Afina Albrecht

12:00 Uhr
Mittagessen

12:00 Uhr
Abreise

Referierende

PD Dr. Zaur Gasimov

Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder

Apti Bisultanov

Ekkehard Maaß

Dr. Christian Fröhlich

Stephan Barth

Informationen

Termin

23.10.2026  |  14:00 Uhr -
25.10.2026  |  13:00 Uhr
Ort

Tagungszentrum Haus auf der Alb
Hanner Steige 1
72574 Bad Urach


Gebühren:

Teilnahmegebühr: 70,00  €


Anfahrt:
Tagungszentrum Haus auf der Alb

Hanner Steige 1
72574 Bad Urach

Parkplätze vor Ort sind vorhanden. 
Informationen zur Anreise finden Sie auf der
Homepage des Tagungszentrums.

Tagungszentrum Haus auf der Alb

Leitung

Tengiz Dalalishvili, MA mult.

Dr. Konstanze Jüngling

Afina Albrecht

Isaac Gonzalez

Organisation

Martina Siegel-Ginzinger
07125-152-148

Seminarnummer

25/43-26

(Bei Rückfragen bitte angeben)

In Kooperation mit

Akademie der Diözese Rottenburg StuttgartAkademie der Diözese Rottenburg Stuttgart LpMO-BW e. V.LpMO-BW e. V. Ukrainisches Atelier für Kultur und Sport e.V.Ukrainisches Atelier für Kultur und Sport e.V. 
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