Jahrhunderthaus Haus auf der Alb

100 Jahre Bauhaus

Das Haus auf der Alb spiegelt die wechselvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts wider wie kaum ein anderes. Es ist nicht nur ein Bauhaus wie aus dem Bilderbuch. Zur Grundsteinlegung kam noch der König. Danach: Kaufmanns-Erholungsheim, Kriegslazarett und Zentrum der Yogischen Flieger. 1985 kaufte das Land Baden-Württemberg das vom Abriss bedrohte Haus. Seit 1992 ist es Tageszentrum der Landeszentrale für politische Bildung.

Im Zusammenhang mit dem Jubiläum  „100 Jahre Bauhaus"  spielte das Gebäude eine zentrale Rolle. Das Haus auf der Alb ist das größte Einzelgebäude der klassischen Moderne im gesamten süddeutschen Raum und ist eines der „100 Orte des Bauhauses und der Moderne".

Übersicht

Geschichte des Hauses

Im Jahr 1916 wurde unter Anwesenheit des württembergischen Königs Wilhelm II. der Grundstein für das geplante „Wilhelm-Charlotte-Heim“ gelegt. Allerdings verhinderten der Erste Weltkrieg und die anschließende Inflation die Umsetzung des Projekts. Erst in der sogenannten „stabilen Phase“ der Weimarer Republik,
wurde 1928 erneut ein Wettbewerb für das Uracher Kaufmannserholungsheim ausgeschrieben und das Vorhaben realisiert.

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3D-Ausstellung des Hauses

Das  „Haus auf der Alb"  feiert 2022 seinen 30. Geburtstag. Zu diesem Anlass öffnen wir digital unsere Türen. Kommen Sie mit auf den Rundgang durch unser Haus. Sie können sich auf eine „geführte Tour“ begeben oder auch selbst die Ausstellung erkunden. Es lohnt sich, mit den Bildern auf der Ausstellungswand „Vom Erholungsheim zum Tagungszentrum“ zu starten, um die Geschichte des Hauses von Beginn an zu erleben. Ansonsten tauchen Sie einfach ein und lassen Sie sich durch die Räume treiben. Viel Vergnügen!

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Bauherr Georg Goldstein

Georg Goldstein, der langjährige Direktor und Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Kaufmannserholungsheime (DGK), war in dieser Funktion der Planer und Bauherr des „Hauses auf der Alb“. Über seinen Namen könnte ein aufmerksamer Zeitgenosse, der das „Haus auf der Alb“ zum ersten Mal betritt, „stolpern“ (in des Wortes doppelter Bedeutung), indem er auf den „Stolperstein“ aufmerksam wird

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Deutsche Gesellschaft für Kaufmannserholungsheime (DGK)

Zweck der DGK war es, kaufmännischen und technischen Angestellten aus Handel und Industrie sowie „weniger bemittelten“ selbstständigen Kaufleuten „für ein geringes Entgelt alljährlich oder wenigstens in Pausen von wenigen Jahren“ einen Ferienaufenthalt oder eine Badekur zu ermöglichen.

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Rundgang durch das „Haus auf der Alb"

Schneck hatte von Anfang an die Gleichwertigkeit aller Zimmer im Auge: „Alle nach der besten Richtung und Lage der Sonne und dem weiten Tale zu. Die Männer und Frauen der Arbeit sollen sich hier einmal wohlfühlen und die sozialen Unterschiede vergessen können". Ein Rundgang durch das Haus.

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Fotogalerie

Unsere Fotogalerie zeigt Aufnahmen zur wechselvollen Geschichte unseres Hauses, von der Bauphase über die Einweihung, den Verfall in der Nachkriegszeit und der Renovierung zur Tagungsstätte. 

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Besichtigungen

Nehmen Sie an einer Tagung teil,  richten Sie Ihren Besichtigungswunsch an die Tagungsleitung oder den Empfang. Für Gruppen, die außerhalb von Tagungen eine Führung durch das Haus wünschen, bieten wir gerne auf Wunsch Führungen an.

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Presseecho

An dieser Stelle veröffentlichen wir mit Genehmigung der Zeitungen und Zeitschriften ausgewählte Presseberichte zu dem Thema Bauhaus-Architektur "Haus auf der Alb":

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