Paul Baumgarten

Bundesverfassungsgericht mit Vorplatz, Foto: Stefan Jehle
Bundesverfassungsgericht mit Vorplatz, Foto: Stefan Jehle

Entworfen hat das Ensemble des neuen Bundesverfassungsgerichts der Berliner Architekt Paul Baumgarten. Mit der offenen Bauweise wollte er demokratische Offenheit und Transparenz ausdrücken sowie das Gebäude von den Justizpalästen im Stil des 19. Jahrhunderts abheben. Die typischen großen Fensterflächen verleihen dem höchsten Gericht der Bundesrepublik Durchsichtigkeit, Offenheit und Leichtigkeit. Im Jahr 1965 begannen die Bauarbeiten für das Gebäudeensemble im Karlsruher Schlossbezirk. Im Frühjahr 1969 zog das Bundesverfassungsgericht ein. Der „Baumgarten-Bau" besteht aus fünf Bauteilen, die durch einen mehr als 70 Meter langen, geraden Gang verbunden sind.

Weitere Informationen:

Ein Interview mit dem Architekten Wolfgang Grether über die Architektur des Hauses anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Baumgarten-Bau"

Geschichte des Hauses

Schloßbezirk 3
76131 Karlsruhe
Deutschland
  • Gebäude: 1965 bis 1969
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