Der Schneck-Flügel

Der Schneck-Flügel im „Haus auf der Alb“. Entwurf um 1930.

Adolf Schneck zeichnete als Architekt und Möbelbauer sowohl für den Bau als auch für die Innenausstattung des „Hauses auf der Alb“ verantwortlich. Das Projekt als Gesamtkunstwerk betrachtend, lag ihm an einer umfassenden ästhetischen Konzeption von der Türklinke bis zur architektonischen Anlage. Entsprechend den Prinzipien des Neuen Bauens, ganzheitlich zu denken und zu entwerfen, entwickelte Schneck zahlreiche Details und Möbel, die eine einheitliche Formensprache zum Ausdruck brachten.

Blick auf den Schneck-Flügel im Speisesaal, um 1930. Quelle: ArchMTUM schne-43-1002

1930 entwarf Adolf Schneck einen Flügel, der die Gäste des Kaufmannserholungsheimes klanglich und visuell erfreuen sollte.

Die renommierte Flügel- und Klavierfabrik Firma Carl A. Peiffer KG in Stuttgart (heute in Leonberg ansässig) fertigte nach seinem Entwurf das Instrument, das während der Renovierungsphase des Hauses Anfang der 1990er Jahre gründlich überarbeitet wurde und noch heute im „Haus auf der Alb“ bei Konzerten zum Einsatz kommt.

Der Schneck-Flügel heute. Foto: Manfred Ulmer

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Autorin: Jutta Fischer, Metzingen / Aufbereitung für das Netz: Internetredaktion der LpB (Stand: Juli 2019)

 

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