Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg - Ein vergessenes Kapitel der Geschichte

Bild: Imperial War Museum, London

 

Eine Ausstellung im Haus auf der Alb in Bad Urach

Millionen Soldaten aus Afrika, Asien und Ozeanien haben im Zweiten Weltkrieg gekämpft, um die Welt vom deutschen und italienischen Faschismus sowie vom japanischen Großmachtwahn zu befreien.

Sowohl die faschistischen Achsenmächte als auch die Alliierten rekrutierten in ihren Kolonien Hilfstruppen und Hilfsarbeiter oftmals mit Gewalt. Hunderttausende Frauen waren Opfer sexueller Gewalt. Rekruten aus den Kolonien mussten sich mit weniger Sold, schlechteren Unterkünften und geringeren Kriegsrenten als ihre „weißen Kameraden“ zufrieden geben.Weite Teile der Dritten Welt dienten auch als Schlachtfelder und blieben nach Kriegsende verwüstet und vermint zurück.

Doch so gravierend die Folgen des Zweiten Weltkriegs in der Dritten Welt auch waren, in der hiesigen Geschichtsschreibung kommen sie nicht vor. Dies zu ändern ist das Ziel eines historischen Langzeitprojekts, mit dem das Rheinische JournalistInnenbüro in Köln im Jahre 1996 begann und das seit 2000 von dem gemeinnützigen Verein Recherche International e.V. (www.3www2.de) getragen wird.

Seit dem 1. September 2009, dem 70. Jahrestag des Kriegsbeginns in Europa, tourt eine Wanderausstellung des Vereins zu diesem Thema durch Deutschland. Sie ist vom 1. - 21. Februar 2016 im Haus auf der Alb in Bad Urach zu Gast.

Zum Besuch der Ausstellung laden wir herzlich ein. Sie ist werktags von 9-16 Uhr zugänglich, an Wochenenden und Feiertagen von 9-13 Uhr.

Am Donnerstag, 11. Februar 2016 um 19.00 Uhr wird einer der Mitautoren, Dr. Rainer Werning, einen Vortrag halten, der sich auf einen besonderen Aspekt konzentriert: „Die Dritte Welt im 2. Weltkrieg: Fokus Asien“.

Der Eintritt zu Ausstellung und Vortragsbesuch ist frei.



Bild: Imperial War Museum, London

 

Eine Ausstellung im Haus auf der Alb in Bad Urach

Millionen Soldaten aus Afrika, Asien und Ozeanien haben im Zweiten Weltkrieg gekämpft, um die Welt vom deutschen und italienischen Faschismus sowie vom japanischen Großmachtwahn zu befreien.

Sowohl die faschistischen Achsenmächte als auch die Alliierten rekrutierten in ihren Kolonien Hilfstruppen und Hilfsarbeiter oftmals mit Gewalt. Hunderttausende Frauen waren Opfer sexueller Gewalt. Rekruten aus den Kolonien mussten sich mit weniger Sold, schlechteren Unterkünften und geringeren Kriegsrenten als ihre „weißen Kameraden“ zufrieden geben.Weite Teile der Dritten Welt dienten auch als Schlachtfelder und blieben nach Kriegsende verwüstet und vermint zurück.

Doch so gravierend die Folgen des Zweiten Weltkriegs in der Dritten Welt auch waren, in der hiesigen Geschichtsschreibung kommen sie nicht vor. Dies zu ändern ist das Ziel eines historischen Langzeitprojekts, mit dem das Rheinische JournalistInnenbüro in Köln im Jahre 1996 begann und das seit 2000 von dem gemeinnützigen Verein Recherche International e.V. (www.3www2.de) getragen wird.

Seit dem 1. September 2009, dem 70. Jahrestag des Kriegsbeginns in Europa, tourt eine Wanderausstellung des Vereins zu diesem Thema durch Deutschland. Sie ist vom 1. - 21. Februar 2016 im Haus auf der Alb in Bad Urach zu Gast.

Zum Besuch der Ausstellung laden wir herzlich ein. Sie ist werktags von 9-16 Uhr zugänglich, an Wochenenden und Feiertagen von 9-13 Uhr.

Am Donnerstag, 11. Februar 2016 um 19.00 Uhr wird einer der Mitautoren, Dr. Rainer Werning, einen Vortrag halten, der sich auf einen besonderen Aspekt konzentriert: „Die Dritte Welt im 2. Weltkrieg: Fokus Asien“.

Der Eintritt zu Ausstellung und Vortragsbesuch ist frei.