Eine Ausstellung im Haus auf der Alb aus Geschichten und Erinnerungsstücken
Eine Ausstellung zu Herrschaft und Alltag in der DDR
Bis zum 10. Februar 2013 ist im Haus auf der Alb das Ergebnis einer Spurensuche zu seinem Leben und Werk zu sehen
Am Freitag, 12. Oktober 2012 wurde in Bad Urach die Kaufmännische Schule nach einem Neubau feierlich eröffnet.
Sie trägt nun den Namen von Dr. Georg Goldstein, dem Bauherrn des Haus auf der Alb und dem ersten Direktors der Deutschen Gesellschaft für Kaufmannserholungsheime (DGK).
Die Gesellschaft schuf ab dem Jahre 1910 ein Netz von Ferienheimen in ganz Deutschland. Mit Geldern der beteiligten Unternehmen konnte so den einfachen Angestellten aus den Betrieben ein preiswertes Urlaubsangebot bereit gestellt werden.
Das Haus auf der Alb wurde 1930 eröffnet und war zu diesem Zeitpunkt das erste neu gebaute Haus der DGK. Es sollte eine vorwärtsweisende Architektur erhalten - passend zur vorwärtsweisenden sozialpolitischen Idee der Gesellschaft. Es wurde deshalb von Adolf Gustav Schneck im Bauhausstil erbaut und ist seit 1983 denkmalgeschützt.
1933 wurde Georg Goldstein wegen seines jüdischen Glaubens von den Nationalsozialisten seiner Funktion enthoben. 1943 wurde er mit seiner Frau Margarethe in das KZ Theresienstadt deportiert. Die Lagerleitung hat ihn dort wenige Monate später ermordet. Seine Frau wurde im folgenden Jahr nach Auschwitz deportiert und starb in der Gaskammer.
Die Nationalsozialisten haben versucht, die Juden nicht nur wirtschaftlich und physisch auszulöschen. Sie wollten auch die Erinnerung an sie verhindern.
Der Kreis Reutlingen und die kaufmännische Schule in Bad Urach setzen nun diesem sozialpolitischen Reformer und liberalen deutschen Juden ein Denkmal.
Dr. Markus Hug, der Leiter des Hauses auf der Alb, hat bei der Eröffnungsfeier der Schule eine Rede zum Leben und Werk von Dr. Georg Goldstein gehalten. Sie finden sie in der beigefügten PDF-Datei.
Am Sonntag, 9. September 2012 steht das Haus auf der Alb allen offen






