Premiere der Ausstellung "Auch die Zukunft hat Vergangenheit"
Von Mittwoch, 18. April bis Donnerstag, 10. Mai 2012 zeigt das Haus auf der Alb erstmals 61 Fotos zu 60 Jahren "Zukunft" in Baden-Württemberg
(c) dpa
Die Frage, wie die Zukunft beschaffen sein soll, wird in einem Land, das sich für besonders zukunftsverbunden hält, nicht erst seit heute gestellt. Schließlich pflegt Baden-Württemberg mit Inbrunst das Selbstbild der Tüftler und Entdeckerinnen – der Menschen, die zu Neuem aufbrechen oder es erfinden.
In einer Ausstellung zum Landesjubiläum fragt die Landeszentrale für politische Bildung deshalb, wie man sich hier früher die Zukunft gewünscht, vorgestellt und auf sie hin gearbeitet hat. Die Fotos der Deutschen Presse-Agentur (dpa picture alliance) spüren den „Zukünften“ der vergangenen sechzig Jahre nach.
Zukunft ist nichts, was einfach kommt, sondern etwas, was erdacht und geplant wird. Man verspricht sich von ihr eine andere, bessere spätere Gegenwart.
In der Ausstellung geht es also um Ideen und Konzepte, um Aufbrüche und Ankünfte, um Hoffnungen und Versprechen – und dem was daraus geworden ist.
Die erste Fußgängerzone im Land spielt neben vielem anderen genau so eine Rolle wie die Ankunft der ersten "Gastarbeiter", die Oscar-Gewinne der Filmakademie Ludwigsburg oder die Anläufe zur Energiewende.
Es geht um die Themenbereiche Stadt und Land, Wirtschaft und Wissenschaft, Kunst und Kultur, Gesellschaft und Alltagskultur – und natürlich um Politik.
Diese Ausstellung hat Premiere im Haus auf der Alb, bevor sie in diesem und im kommenden Jahr in über 30 Orten in ganz Baden-Württemberg zu sehen sein wird.
Der Eintritt zu dieser Ausstellung ist frei. Sie erhalten zudem gratis einen Ausstellungskatalog.
Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag jeweils von 9.00 - 16.00 Uhr zu besichtigen, am Wochenende von 9.00 - 13.00 Uhr.

